Der 20-Jährige aus Schwarzenberg im Vorarlberg konnte sich heute beim ersten der beiden Ski-Europacup-Riesentorläufe am Furkelpass/Kronplatz gegen die Konkurrenz durchsetzen und seine Vormachtstellung im Kontinentalcup festigen. Mit einem zweiten Platz im ersten Lauf, wo er nur um ein Hundertstel langsamer war als Florian Eisath, und einem sauberen zweiten Durchgang, konnte sich der Österreicher den Sieg mit zwölf Hundertsteln Vorsprung sichern. Der Sieg brachte ihm zudem 2.000 Euro ein.Zweiter wurde der Eggentaler Eisath, der mit 51.25 im ersten Durchgang Laufbestzeit aufstellte. „Ich habe einen perfekten ersten Lauf hingelegt und war selber erstaunt, wie gut ich drauf war. Es geht wieder aufwärts mit mir“, so ein euphorischer Eisath nach dem ersten Lauf. Den zehnten Platz im Zwischenklassement holte sich der Südtiroler Wolfgang Hell. Gute Ausgangspositionen nach dem ersten Lauf hatten auch der Langtauferer Hage Patscheider (15.) und Kurt Pittschieler (30.). Ausgeschieden sind hingegen Andreas Erschbamer, Siegmar Klotz und Andy Plank, während sich Riccardo Tonetti nicht für den zweiten Lauf qualifizieren konnte. Den zweiten Lauf eröffnete Kurt Pittschieler, der schlussendlich mit der zweitschnellsten Laufzeit Elfter wurde. Patscheider musste hingegen einen Rückschlag einstecken und rutschte auf Rang 23 ab, während Hell eine Position dazu gewinnen konnte und auf Platz neun fuhr. Der Kampf um die Podestplätze gestaltete sich sehr spannend. Der Österreicher Christoph Nösig, im ersten Lauf noch Siebter, fuhr auf den dritten Platz vor. Letztendlich trumpfte Sieber auf und legte eine Zeit von 52.04 Sekunden hin, die Eisath nicht mehr schlagen konnte. Am Samstag, 12. Dezember, findet auf der selben Piste ein weiterer Europacup-Riesenslalom der Herren statt. Es ist ein Erstatzrennen für Lenzerheide. Start ist um 9.30 Uhr für den ersten Lauf, der zweite Durchgang beginnt um 12.00 Uhr.