Nach acht zweiten Plätzen triumphierte die Schwedin beim Slalom in Kranjska Gora. Die 28-Jährige verwies im Schneetreiben bei schlechter Sicht und schwierigen Pistenverhältnissen die Schwestern Marlies (+0,05 Sek.) und Bernadette Schild (0,15) hauchdünn auf die Plätze zwei und drei.Die US-amerikanische Halbzeitleaderin Mikaela Shiffrin fiel im Finale auf Rang sieben zurück.„Ich habe mir gedacht, dass heute mein Tag sein könnte“, freute sich Hansdotter. „Ich wollte Gas geben und trotzdem sauber skifahren. Das ist mir trotz der schwierigen Pistenverhältnisse gut gelungen“, meinte die Skandinavierin.Den Glauben an einen Sieg hatte Hansdotter trotz ihre Serie an zweiten Plätzen nicht verloren: „Ich war meistens Zweite hinter Shiffrin, sie ist einfach die Beste. Aber ich wusste, dass einmal mein Tag kommen wird.“Als Leaderin im Gesamt-Weltcup reist die Deutsche Maria Höfl-Riesch (am Sonntag Platz 23) zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Riesch führt mit 1.079 Punkten vor der Liechtensteinerin Tina Weirather (943) und Anna Fenninger (871). Der Weltcup geht erst Anfang März mit einer Abfahrt (1.3.) und einer Super-Kombi (2.3.) in Crans Montana weiter.apa