Der Tod sei am Mittwochfrüh um 8.40 Uhr (Ortszeit) eingetreten, bestätigte eine Sprecherin des Hospitals Amaral Carvalho in dem Ort Jaú (Bundesstaat São Paulo). Alves hinterlässt Ex-Frau Nadya Franca und Tochter Alexandra.Der Hämatologe des Krankenhauses, Mair Pedro de Souza, sagte dem Internetportal globoesporte.com: „Er hat heldenhaft gekämpft und in allen Aspekten mitgearbeitet, aber es gab viele Schwierigkeiten.“ Eine Transplantation sei zwar erfolgreich gewesen, das Knochenmark habe sich erholt, „doch es war zugleich die Ursache dafür, dass der Körper es wieder abstieß“.Hertha trauert um den ehemaligen Stürmer. „Ich bin total erschüttert. Wir Herthaner hatten alle gehofft, dass sich der Zustand durch die Stammzellenbehandlung bessert und er diese schwere Situation übersteht“, sagte Herthas Geschäftsführer Michael Preetz auf der Vereinshomepage. „Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.“Bei Alves, der von 2000 bis 2003 für Hertha spielte, war vor längerer Zeit Blutkrebs diagnostiziert worden. Seit Oktober lag er im Krankenhaus. Ein Bruder hatte ihm Knochenmark gespendet – vergeblich.dpa