Sonntag, 26. Juni 2016

Fall Schwazer: "Das ist nicht unsere Verteidigungstaktik"

Seit gestern redet alle Welt von einem Testosteron-Steak, das Alex Schwazers Dopingprobe beeinflusst haben könnte. Doch sein Anwalt Gerhard Brandstätter dementiert – und erklärt im Gespräch mit der Sonntagszeitung "Zett" warum.

Der Kalcher Geher Alex Schwazer muss sich erneut Dopingvorwürfen stellen. - Archivbild
Der Kalcher Geher Alex Schwazer muss sich erneut Dopingvorwürfen stellen. - Archivbild - Foto: © STOL

Ist es die Zurückgezogenheit des Leidgeprüften oder das Wissen um die Ausweglosigkeit? Seit sich der Kalcher Parade-Geher mit erneuten Dopingvorwürfen konfrontiert sieht und  sich am Mittwoch der Pressemeute stellte, vergeht kein Tage ohne neue Details zum Fall.

Nur in Kalch selbst hat sich nichts geändert. Alex Schwazer trainiert –  mit dem Fokus auf Rio. „Selbst wenn die Umstände es fast unmöglich scheinen lassen“, bestätigt sein Anwalt Gerhard Brandstätter.

"Das mit dem Fleisch ist ein Käse"

Er hat gestern  – wie angekündigt – Anzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft eingebracht – und    ärgerte sich  über die gestrigen Berichte. „Das mit dem Fleisch ist ein Käse“, wetterte der Anwalt von der „Zett“ auf die Schlagzeilen  angesprochen und dementierte: „Das ist nicht unsere Verteidigungsstrategie!"

Es gehe darum aufzuzeigen, wie viele Ungereimtheiten es in diesem Dopingverfahren gibt, so Brandstätter.  Alex Schwazer sei das Bauernopfer von verbandsinternen Spannungen und Interessenskämpfen, die vor allem seinen Trainer Sandro Donati betreffen würden.

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Den gesamten Bericht lesen sie in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett".

stol/jov

stol