Sonntag, 28. August 2016

Faustball-EM: An Sensation vorbei geschrammt

Erhobenen Hauptes, aber mit leeren Händen beenden die Faustballer der italienischen Nationalmannschaft die Europameisterschaft in Grieskirchen. In einem mitreißenden Spiel um Platz drei müssen sich die Bozner den Hausherren mit 2:4 geschlagen geben.

Leider hat es nicht gereicht: Das Bozner Team für Italien konnte den Hausherren aus Österreich im Finale um Bronze nicht beikommen. (Foto/copyright: ÖFBB)
Leider hat es nicht gereicht: Das Bozner Team für Italien konnte den Hausherren aus Österreich im Finale um Bronze nicht beikommen. (Foto/copyright: ÖFBB)

Angefeuert von mehr als 3000 Fans auf der Tribüne kam Österreich zu Beginn des Spiel mit den windigen Verhältnissen viel besser zurecht als die Italiener.

Während Italien zwar stark spielte, aber nicht ganz an die Leistung des Vortages, als man Weltmeister Deutschland arg in Bedrängnis gebracht hatte, anschließen konnte, hatte Österreich das Glück des Tüchtigen gepachtet. Einfach jeder der Big-Points ging an die Hausherren.

Armin Runer & Co. versuchten alles, doch Österreich gelang einfach alles. 

Tolles Comeback 

Nach den ersten beiden Sätzen dachten viele an einen Durchmarsch der Hausherren, doch die Italiener kamen eindrucksvoll zurück. Die Abwehr um Kapitän Simon Prudenziati wurde mit jedem gewonnen Punkt besser und holte unglaubliche Bälle zurück ins Feld.

Vorne spielte Armin Runer mit seinen Gegenspielern Katz und Maus und versetzte sie ein ums andere Mal. So holte sich Faustball Italia die Sätze drei und vier und glich zum 2:2 aus. 

Doch danach kippte das Spiel erneut. Gleich einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen brachten das Team von Coach Jörg Ramel aus dem Tritt. Und wie es oft so ist im Sport, fehlte dann auch das nötige Quäntchen Glück. Viele spektakuläre Angriffe der "Azzurri" landeten nur Zentimeter neben der Linie.

Den Hausherren hingegen schien einfach alles zu gelingen. 

Und obwohl Team Italien sich im Vergleich zum Vortag nochmals gesteigert hatte, war an diesem Tag einfach nichts zu holen. Was die zwei Teams jedoch gezeigt haben, das war eine fantastische Werbung für diese Randsportart.

stol/kls

stol