Mittwoch, 18. November 2015

Faustball-WM: Namibia kein Stolperstein, Deutschland sehr wohl

Mit einem schlussendlich souveränen 3:1-Sieg gegen Namibia starteten Italiens Faustballer in die Finalrunde, die im Double-Elimination-System ausgetragen wird.

Der Zusammenhalt ist die große Stärke der Bozner Faustballer (Foto: facebook - DFBL)
Der Zusammenhalt ist die große Stärke der Bozner Faustballer (Foto: facebook - DFBL)

Gegen das Team aus Afrika gewann Italien ein 11:6; 4:11; 11:9 und 11:4.

Im Anschluss standen die Bozner gegen Weltmeister Deutschland vor einem Faustballgiganten. Der amtierende Weltmeister hatte vor der Partie keinen einzigen Satz abgegeben und auch die Bozner Faustballer waren ohne Hauptschläger Armin Runer, der von Coach Jörg Ramel geschont wurde, weit von einem Satzgewinn entfernt. Mit 11:04; 11:01 und 11:03 fegte Deutschland über Italien hinweg.

Gewitter führt zu Spielabbruch

Hinweggefegt über Santa Rosa ist am Dienstag auch ein heftiges Gewitter. So musste das Spiels zwischen dem Hausherren Argentinien und Brasilien beim Stand von 2:1-Sätzen für Brasilien abgebrochen werden musste. Das Match der beiden Erzrivalen sowie auch jenes zwischen Namibia und Australien wurde auf Mittwoch verlegt, der für die Spieler eigentlich ein Ruhetag sein sollte.

Diesen Ruhetag wollen die Bozner  "zur Erholung und zum Kräftesammeln nutzen", wie Fabian Obexer am Dienstagabend aus Argentinien berichtete. Nach der Niederlage gegen Deutschland steht Italien jetzt mit dem Rücken zur Wand, denn bei einer weiteren Niederlage am Donnerstag gegen Kolumbien wäre der Kampf um Platz 6 schon zu Ende. Doch gegen die Südamerikaner gehen Runer&Co. als großer Favorit ins Rennen.

Der Spielmodus

Das Double-Elimination-System wird vielfach auch als "one-two-barbecue" bezeichnet. In wenigen Worten: Es ist ein K.O.-System, bei dem man sich allerdings eine Niederlage leisten darf. Erst bei der zweiten Niederlage ist das Turnier dann beendet und man darf zum barbecue, also zum Grillen.

Bekannt geworden ist dieses System durch das Beachvolley. Und auch bei den Athleten und Fans der Faustball-Weltmeisterschaft in Argentinien stößt dieses erstmals angewandte Raster auf absolute Zustimmung. 

Die Ergebnisse

stol