Triest hatte nach zuvor drei Niederlagen in Folge letzte Woche Tabellenführer Pergocrema gestürzt. Den frischen Wind, den Giuseppe Galdarisi, der neue Trainer der Friulaner gebracht hatte, wollten sich 3000 Fans in Triest nicht entgehen lassen.Das Spiel wurde anfangs zwar intensiv geführt, doch blieben gute Möglichkeiten auf beiden Seiten aus. Erst nach einer Viertelstunde kam Calliari im Strafraum der Hausherren zum Schuss, doch sein Ball ging weit darüber. Auf der Gegenseite war es Godeas, der sich im Strafraum drehte und Iacobucci all sein Können aufbieten musste, um den Ball noch zum eckball abzuwehren.In Minute 23 ließ Schenetti zwei Gegenspieler aussteigen, doch seinen Flachschuss konnte Gadignani entschärfen. Die Hausherren versuchten es erneut mit Godeas, der mit einem Kopfball aus nächster Nähe erneut am starken Iacobucci scheiterte.In der 30. Minute sah der Schlussmann des FCS allerdings nicht all zu gut aus. Der Weitschuss von Rossetti schien nicht unhaltbar, doch fand er seinen Weg ins Tor.Der FC Südtirol zeigte sich unbeeindruckt ob des Rückstands uns suchte sein Heil weiterhin in der Offensive. Schenetti kämpfte sich im Strafraum frei und legte für Fischnaller auf. Sein Kopfball ging knapp am Kreuzeck vorbei.Doch auch die Hausherren wurden mit Godeas erneut gefährlich. Er rannte allein auf Iacobucci zu, der dieses Mal keinen Fehler beging und den FCS im Spiel hielt.Ausgleich durch ChinellatoIn der 42. Minute dann der Ausgleich für den FC Südtirol. Fischnaller hatte sich über links durchgesetzt und optimal für Chinellato aufgelegt. Dieser ließ sich die Chance nicht entgehen und versenkte den Ball im Netz Triestinas.Noch vor dem Halbzeitpfiff wurden die Hausherren durch den Ex-FCS Spieler Motta brandgefährlich. Sein Schuss aus spitzem Winkel ging genau Richtung Lattenkreuz, doch Iacobucci reagierte erneut glänzend.Hatte der Serie-B-Absteigerin Hälfte eins noch mehr vom Spiel und auch die besseren Möglichkeiten, war es nach dem Pausentee der FCS, der nun sofort auf die Entscheidung drängte. Zuerst parierte Gadignani einen Freistoß von Chinellato zur Ecke (7.), danach legte Martin ideal auf Fischnaller auf, der jedoch knapp darüber schoss (8.).Triestina fand erst nach einer Viertelstunde ins Spiel zurück. Zuerst köpfte der brandgefährliche Godeas noch knapp ins Aus. Danach ließ er einen satten Schuss ins Kreuzeck ab, doch Iacobucci klärte zur Ecke. In Minute 27 streifte ein Weitschuss von Pinarese die Querlatte. Drei Minuten später verzog Princivalli knapp.Fischnaller verwandelt ElfmeterIn der 38. Minute jedoch war des der FCS, der in Führung ging. Fischnaller drang über rechts in den Strafraum ein und wurde dort zu Fall gebracht. Der Gefoulte trat selbst zum fälligen Elfmeter an und erzielte den Siegtreffer für die Südtiroler.Damit war der Sieg besiegelt, denn die Hausherren waren nicht mehr imstande, zu reagieren. Der FCS hat eine gute Partie abgeliefert, auch wenn die Mannen von Giovanni Stroppa Probleme erkennen ließen, in den Strafraum vorzudringen.Erstmals Tabellenführer der 1. DivisionFür den FC Südtirol war dies das siebte Spiel ohne Niederlage. Und erstmals in der Vereinsgeschichte lacht der FCS nach dem Sieg gegen Triestina von Platz eins der 1. Division der Lega Pro. TRIESTINA – FC SÜDTIROL 1-2Triestina: Gadignani, Galasso (50’ D’Agostino), Izzo, Pezzi, Tombesi, Evola, Princivalli, Rossetti, Motta (64’ Pinares), Curiale, Godeas; A disposizione: Cristofoli, D’Ambrosio, Gissi, Mattilig, De Vena;Trainer: Giuseppe GalderisiFC Südtirol: Iacobucci, Iacoponi, Kiem, Cascone, Martin, Uliano, Calliari, Furlan, Fischnaller, Schenetti (68’ Campo), Chinellato (61’ Chiavarini); A disposizione: Miskievicz, Grea, Bacher, Fink, Ferrari;Trainer: Giovanni Stroppakls