Nachdem die Mannschaft aus der Provinz Brescia in Führung ging, konnte zuerst Manuel Fischnaller am Ende der ersten Halbzeit ausgleichen, ehe Virdis in der 35. Minute der Siegestreffer gelang.Im Spiel gegen Lumezzane, das die letzte Ausgabe des Italienpokals Lega Pro gewann, ließ Trainer Alfredo Sebastiani vor allem jenen Spieler die Möglichkeit sich zu beweisen, die bis dato wenige Spielminuten aufweisen konnten.Einzig Burato wurde von Sebastiani aufgestellt. In der Anfangself standen mit Perathoner als Innenverteidiger und mit Kaufmann auf der rechten Außenbahn auch zwei Spieler der Juniorenmannschaft (Berretti).1. HALBZEITNach einer anfänglichen Abtastungsphase ging Lumezzane bereits nach zehn Minuten in Führung. Brugger verlor den Ball an Mancini, der mit einer Flanke in die Mitte Inglese bediente, der trocken einschoss. Die Reaktion des FCS war wenig überzeugend und sehr statisch im Angriff. Die Spieler des FCS waren nicht imstand den Ball für längere Zeit in den eigenen Reihen zu halten. Für Lumezzane war es in dieser Spielphase leichtes Spiel den knappen Vorsprung zu verwalten. Lumezzane erarbeitete sich in dieser Zeit auch nur eine Tormöglichkeit mit Mancini, dessen Freistoß aber klar am Tor vorbeisegelte. Die einzige Tormöglichkeit für den FCS in der ersten Halbzeit bedeutete auch gleichzeitig den Ausgleich. Manuel Fischnaller, der am Dienstag noch mit der siegreichen U20-Nationalmannschaft gegen die Schweiz (3:0) im Einsatz war, konnte ein Zuspiel unter Kontrolle bringen und mit einem Schuss ins lange Eck einnetzen. Ein sehenswerter Treffer für den 19-jährigen Stürmer aus Signat.2. Halbzeit: In der zweiten Halbzeit kam für Sorrentino Virdis ins Spiel. Das Spiel nahm an Fahrt auf, aber nur für Lumezzani, das gegen das FCS-Tor anrannte und sich einige gute Tormöglichkeiten erarbeitete. Lauria, Inglese, Mancini und Lo Iacono vergaben vor dem Tor beste Möglichkeiten. Positiv für den FCS ist in der 2. Halbzeit zu vermerken, dass sie den zweiten und entscheidenden Treffer erzielten (35.): Freistoß von El Kaddouri auf den kurzen Pfosten, wo Virdis mit dem Kopf zur Stelle war. In den Schlussminuten verstand es der FC Südtirol bestens den knappen Vorsprung zu bewahren und den Sieg und die damit erreichte Qualifikation der nächsten Runde zu sichern. In der nächsten Runde des Italienpokals (16-Finale) in zwei Wochen trifft der FCS auf Bassano, das Feralpisalò elliminierte. Wichtiger als das Duell ist aber das Spiel gegen Virtus Bassano am kommenden Sonntag, 17. Oktober im Drususstadion (15 Uhr), im Rahmen des neunten Spieltages.