„Wir haben Interesse an der Formel 1, wir befinden uns aber noch in einer präliminaren Phase. Wir wollen sehen, ob wir diesen Sport modernisieren können, ihm Stabilität verleihen und eine Entwicklung sichern können“, erklärte Exor-Präsident John Elkann nach Medienangaben vom Samstag. Elkann ist auch Fiat-Präsident. Fiat ist der Mutterkonzern des Sportwagenherstellers Ferrari.Elkann dementierte, dass in Deutschland ein Treffen der Topteams der Formel 1 geplant sei, um über eine Zukunft nach der Ära von Bernie Ecclestone zu diskutieren. Elkann macht sich über einen möglichen Interessenskonflikt im Fall von Exors Einstieg in die Formel 1 keine Sorgen. „Es wird höchste Transparenz geben. Wer sich um Motoren kümmert, ist natürlich interessiert, in diese Welt einzusteigen“, sagte Elkann.In den vergangenen Tagen hatten Gerüchte über ein Abkommen zwischen Exor und Medienmogul Rupert Murdoch für die Übernahme der Formel 1 kursiert. Haupteigentürmer CVC Capital Partners bestätigte, dass man eine „freundliche“ Anfrage erhalten habe. Exor und News Corporation bestätigten lediglich, dass man sich in einer „sehr frühen Phase“ befinde. Darin soll es um die Prüfung eines Konsortiums gehen, das einen Langzeit-Plan im Interesse der Fans und der Beteiligten der Formel 1 formulieren soll.apa