Freitag, 29. Mai 2015

FIFA-Kongress: Blatter gilt weiter als klarer Favorit

FIFA-Präsident Joseph Blatter hat den mit Spannung erwarteten Kongress des Fußball-Weltverbandes eröffnet. Der Schweizer forderte die 209 Mitglieder im Hallenstadion von Zürich angesichts des jüngsten Korruptionsskandals zur aktiven Mitarbeit auf.

Joseph Blatter will Präsident bleiben.
Joseph Blatter will Präsident bleiben. - Foto: © APA/Reuters

 „Heute rufe ich Sie zum Teamgeist auf, damit wir gemeinsam fortschreiten können. Wir sind zusammengekommen, um die Probleme anzupacken“, sagte der Schweizer in seiner Begrüßungsansprache.

Kongress-Höhepunkt ist die Wahl des Präsidenten, bei der Blatter gegen Prinz Ali bin al-Hussein weiterhin als Favorit gilt.

Allerdings zeichnet sich die wohl knappste Entscheidung bei einer FIFA-Wahl ab (STOL hat berichtet), seitdem Blatter 1998 die Regentschaft übernahm.

„Die Ereignisse von Mittwoch haben einen echten Sturm ausgelöst“, sagte Blatter zur Festnahme von sieben Funktionären, darunter seine Stellvertreter Jeffrey Webb und Eugenio Figueredo.

Pressekonferenz auf Samstag verschoben

Der Fußball-Weltverband FIFA rechnet offenbar mit einem sehr langen Kongress der 209 Mitgliedsverbände.

Die traditionelle Pressekonferenz mit dem Präsidenten wurde schon vor Sitzungsbeginn auf Samstagvormittag verschoben. Ursprünglich war man von einem Kongressende gegen 19.00 Uhr ausgegangen.

dpa

stol