Dienstag, 28. März 2017

FIFA sperrt Messi wegen Beleidigung für 4 Länderspiele

Argentiniens Fußball-Nationalmannschaft muss für 4 Spiele der heiß umkämpften südamerikanischen WM-Qualifikation auf Superstar Lionel Messi verzichten.

Wegen Schiedsrichterbeleidigung wurde Argentiniens Superstar Lionel Messi (links) für 4 Länderspiele gesperrt.
Wegen Schiedsrichterbeleidigung wurde Argentiniens Superstar Lionel Messi (links) für 4 Länderspiele gesperrt. - Foto: © APA/AFP

Der 29-Jährige habe beim 1:0-Sieg der „Albiceleste“ gegen Chile am vergangenen Donnerstag einen Schiedsrichter-Assistenten übel beleidigt, teilte der Fußball-Weltverband FIFA am Dienstag unmittelbar vor der Auswärtspartie Argentiniens in Bolivien mit.

Die Sperre gilt bereits für das Quali-Spiel für die WM 2018 am heutigen Dienstagabend (22.00 Uhr MESZ) in La Paz. Zusätzlich muss Messi 10.000 Schweizer Franken (rund 9.330 Euro) zahlen.

Das Match in Bolivien ist für die Argentinier eine große Herausforderung – nicht, weil der Gegner zu den stärksten zählt, sondern weil der Anpfiff auf 3.600 Metern Höhe in La Paz erfolgt. Hinzu kommt, dass unabhängig von der Messi-Abwesenheit auch Javier Mascherano, Lucas Biglia, Nicolas Otamendi und Gonzalo Higuain wegen Gelb-Sperren fehlen.

Argentinien belegt vor dem Spiel in Bolivien Platz drei in der Südamerika-Gruppe. Die ersten Vier qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde 2018 in Russland, der Fünfte muss in die Play-offs gegen ein Team aus Ozeanien. 

Nach 13 von 18 Runden in der südamerikanischen WM-Quali herrscht hinter Leader Brasilien großes Gedränge um die weiteren Tickets. Hinter Brasilien (30 Punkte) folgen derzeit Uruguay (23), Argentinien (22), Kolumbien (21), Ecuador und Chile (je 20) und Paraguay (18) - 7 Teams rittern somit um maximal 5 Tickets.

Lionel Messi fehlt den Argentiniern zudem in den Spielen gegen Uruguay am 31. August, Venezuela (5. September) und Peru (5. Oktober).

apa/dpa/reuters/afp

stol