Hinter ihm platzierten sich Lewis Hamilton im McLaren (+0,227) sowie Vorjahressieger Sebastian Vettel im Red Bull (+0,297).Vettel geht vor den Augen des Donnerstagabend angereisten Red-Bull-Gründers Dietrich Mateschitz am Sonntag im achten Saisonlauf auf seinen bereits sechsten Sieg los, nachdem er schon beim Saisonauftakt in Australien und danach auch in Malaysia, der Türkei, in Spanien und Monaco gewonnen hatte. Nur in China (Hamilton) sowie zuletzt in Kanada, wo er einen weiteren Sieg aber erst in der letzten Runde gegen Jenson Button (McLaren) aus der Hand gab, musste sich der 23-jährige jeweils mit Platz zwei zufriedengeben.In der Meisterschaft führt der Weltmeister nach 7 von 19 Rennen mit 161 Punkten überlegen vor Button (101). Vettel würde daher auch bei einem Doppelausfall am Sonntag in Spanien und am 10. Juli in Silverstone als WM-Führender zum Heimrennen am 24. Juli am Nürburgring kommen.Vor dem kommenden Rennen im America's Cup-Hafen von 2007, mit 11 Rechts- und 14 Linkskurven die kurvenreichste Piste im ganzen WM-Kalender, tritt allerdings erstmals ein neues Verbot in Kraft. Die Teams dürfen in Valencia zwischen dem Qualifikationstraining am Samstag und dem Rennstart am Sonntag an der Motorenprogrammierung nichts mehr verändern.Ob dies bereits Auswirkungen hat, wird man am Samstag zwischen 14.00 und 15.00 Uhr in der „Qualifikationsstunde der Wahrheit“ sehen. Bisher gingen alle Pole-Positionen an die überlegenen RB7 von Red Bull Racing. Sechs Mal setzte sich Vettel durch, ein Mal Mark Webber.Heute abend PressekonferenzAb Silverstone ist dann das heiße Anblasen des Unterbodens durch Auspuffgase im Schleppbetrieb überhaupt verboten. Dieses überraschende Verbot wird vor allem von den Top-Teams kritisert. Der Motorsport-Weltverband (FIA) hatte deshalb extra für Freitagabend in Valencia eine Pressekonferenz einberufen, um zu erklären, warum man dieses sehr aufwändige System mitten in der Saison für illegal erklärt hat.Der vor einem Monat im Monaco-Training schwer verunfallte Sergio Perez (Sauber) fuhr am Freitag 37 Runden und belegte Rang 16. Der Mexikaner war vor zwei Wochen in Kanada zwar ins Grand-Prix-Auto zurückgekehrt, hatte aber nach dem Freitagstraining über Übelkeit geklagt und war von Pedro de la Rosa ersetzt worden. Zweites Freies Training: 1. Fernando Alonso ESP Ferrari 1:37,968 2. Lewis Hamilton GBR McLaren 1:38,195 3. Sebastian Vettel GER Red Bull 1:38,265 4. Michael Schumacher GER Mercedes 1:38,315 5. Felipe Massa BRA Ferrari 1:38,443 6. Jenson Button GBR McLaren 1:38,483 7. Mark Webber AUS Red Bull 1:38,531 8. Nico Rosberg GER Mercedes 1:38,981 9. Nick Heidfeld GER Lotus Renault 1:39,040 10. Witali Petrow RUS Lotus Renault 1:39,586 11. Adrian Sutil GER Force India 1:39,626 12. Rubens Barrichello BRA Williams 1:40,020 13. Pastor Maldonado VEN Williams 1:40,301 14. Paul di Resta GBR Force India 1:40,363 15. Sebastien Buemi SUI Toro Rosso 1:40,454 16. Sergio Perez MEX Sauber 1:40,531 17. Kamui Kobayashi JPN Sauber 1:42,083 18. Heikki Kovalainen FIN Team Lotus 1:42,156 19. Jarno Trulli ITA Team Lotus 1:42,239 20. Timo Glock GER Virgin 1:42,273 21. Jerome d'Ambrosio BEL Virgin 1:42,809 22. Vitantonio Liuzzi ITA Hispania 1:44,446 23. Narain Karthikeyan IND Hispania 1:46,906 24. Jaime Alguersuari ESP Toro Rosso ohne Zeit apa/dpa