Während ich diese Zeilen schreibe, bin ich über die Bewertung dieser Initiative noch unschlüssig, zu viele Argumente müssen gegeneinander abgewogen werden.Tatsache ist, dass solche Wahlen “in” sind, vergleichbar den Castingshows, soll das Publikum hier halt fußballerische Leistungen bewerten. In Südtirol besitzen der Grand Prix der Volksmusik, die Misswahl und die Sportlerwahl längst schon Erfolgsformat: mit der breiten Beteiligung der Bevölkerung, einer starken Trägerschaft und der Regelmäßigkeit in der Durchführung als Hauptfaktoren.Natürlich ist neben der “originalen” Wahl zum Sportler bzw. zur Sportlerin des Jahres in Südtirol noch Platz für Spartenwahlen, besonders wenn es sich um den Volkssport Fußball handelt, der bekanntlich Massen bewegen kann. Und gegen die Auszeichnung besonderer Leistungen ist auch nichts auszusetzen, dazu bietet die krönende Gala der Szene die Gelegenheit, sich kurz vor Meisterschaftsbeginn noch einmal in lockerer Umgebung zu treffen und sich feiern zu lassen.Und trotzdem kommen mir einige Zweifel auf, besonders wenn ich über ähnliche Initiativen nachdenke, wie die Eishockeygala oder die federführend von Reinhold Harrasser initiierte Wahl des besten Torhüters ... Lesen Sie im STOL-Fußballblog weiter.