Aber gleich vorweg: Allein aus einem ersten Ergebnis Schlüsse zu ziehen, ist nicht nur oberflächlich, sondern sogar fahrlässig. Welche Erkenntnisse bzw. Prognosen können zu dieser Zeit gezogen werden? Fangen wir beim FC Südtirol an. Klar ist, dass die Chancen und Möglichkeiten gleichermaßen von den eigenen Fähigkeiten, aber auch der Stärke der Konkurrenz abhängen.Diese ist härter als vor einem Jahr, vor allem was die Spitze anbelangt. Piacenza, Triestina, Portogruaro und Frosinone, alles Absteiger aus der Serie B, sind dem gleichen Kreis zugeteilt worden. Dazu kommen noch Cremenose und Spezia mit hohen Ambitionen. Von einer Teilnahme am Play-Off kann man zwar träumen, große Chancen sehe ich aber nicht.Die Mannschaft des FC Südtirol hat durchaus Potential, die Frage ist, wie es sich entwickelt. Sportdirektor Piazzi hat mehrere junge Spieler aus den Jugendabteilungen von Milan, Siena, Ascoli oder Chievo geholt. Neben Talent bringen sie auch Ünbekümmertheit und Selbstvertrauen mit. Das beste Rezept, dass dies alles ausgespielt werden kann, ist der Erfolg. Nur so werden diese Eigenschaften gegen die Routine und die Abgeklärtheit der Gegenspieler bestehen.Den gesamten Kommentar gibt es im STOL-Fußballblog.