So hat Alex Schwazer in einem Interview mit der „Gazzetta dello Sport“ (Dienstagausgabe) den positiven Dopingtest der Anti-Dopingangentur WADA erklärt.Laut der „Gazzetta“ sind diese Aussagen aber wenig überzeugend.Die Dopingkontrolle am 30. Juli in Oberstdorf, bei der Schwazer eine Urinprobe abgeben musste, sei kein Zufall, sondern geplant gewesen, schreibt die renommierte Sportzeitung am Dienstag.Denn der Name des Olympiasiegers von 2008 finde sich im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen den Sportarzt Michele Ferrari in Akten und Unterlagen von Interpol und der WADA. In Italien ermittelt die Staatsanwaltschaft von Padua gegen den den 59-jährigen Ferrari. Zu den Athleten, die mit Ferrari arbeiteten, soll auch Schwazer gehören, schreibt die „Gazzetta“.Die Kontrolle vom 30. Juli sei von einer Interpol-Spezialeinheit in Lyon ausgegangen. Epo-Kontrollen sind mittlerweile sehr zuverlässig. Allerdings kann die Substanz nur innerhalb eines gewissen Zeitraumes nachgewiesen werden."Einige sagen: zehn Tage. Viel hängt aber auch davon ab, welches Epo verwendet wird. Einige Dopingmittel werden vom Körper schnell angenommen, andere langsamer", so die "Gazzetta", die fragt: "Der Zweifel bleibt immer der selbe: Wer steckt wirklich hinter dem positiven Dopingtest von Alex Schwazer?".stol