Oft habe er in der Vergangenheit das Gefühl gehabt, er packe den Leistungssport nicht mehr.Auch dem großen Druck von außen habe er sich nicht mehr gewachsen gefühlt: „Nach Peking wurde ich bedrängt. Es war nicht vertretbar, dass ich mit 23 Jahren aufhöre.“Wenig Zeit für Familie und Freundin„Einmal im Monat habe ich meine Freundin gesehen, meine Eltern knapp zweimal im Jahr“, so Schwazer.Viele hätten keine Ahnung, wie viele Opfer ein Athlet für ein einziges Rennen bringen müsse. „Und wenn es dann schlecht läuft, bist du der ‚coglione‘“, erklärt Schwazer – der sich im gleichen Atemzug für den Ausdruck entschuldigt.Der Druck von außen sei riesig gewesen. Man habe ihm immer wieder gesagt, er müsse sein Talent nützen.35 Stunden die Woche zu trainieren, hat mir nicht gefallenMit seiner Partnerin Carolina Kostner habe er oft über das Thema gesprochen.„Doch Carolina liebt ihren Sport. Ich habe meinen Sport gemacht, weil ich gut darin war.“Es habe ihm nicht gefallen, 35 Stunden pro Woche zu trainieren.„Das ist wohl der große Unterschied“, so Schwazer.pg