"Die Gemeinde hat die Miete des Eisstadions Pranives in Wolkenstein um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht, ohne die Verantwortlichen des HC Gherdëina darüber zu informieren", kritisiert Stefan Prinoth, Präsident des Vereins. Da auch mehrere Beiträge von Sponsoren ausständig seien, könne und wolle der Verein diese Mehrkosten nicht bezahlen. Man habe den Bürgermeister von Wolkenstein bereits kontaktiert, um die Angelegenheit dringend zu besprechen und zu klären, heißt es in der Presseaussendung weiter."Sobald das Problem gelöst ist, können wir mit der Mannschaftsplanung für die kommende Saison beginnen. Sollte sich dieses Problem aber nicht lösen lassen, werde ich mein Mandat niederlegen", kündigt Prinoth an.Er sei in der Lage, im Rahmen des Möglichen den Verein zu unterstützen.Der HC Gherdëina müsse sicherlich nicht von den Gemeinden erhalten, sollte aber wohl von den Institutionen unterstützt werden, fordert Prinoth. "Eishockey hat in unserem Tal eine sehr große Tradition und soll vor allem Jugendlichen eine Basis für die sportliche Weiterentwicklung bieten. Auch im touristischen Sektor ist Eishockey eine große Bereicherung, da sich immer mehr Touristen für diesen Sport begeistern. Es wäre also schade, wenn man nach einer so erfolgreichen Serie A2-Saison wieder bei Null anfangen müsste." pas