Denn Trainer Jupp Heynckes wird beim Auswärtsspiel gegen das Team des von ihm im Vorfeld hochgelobten FSV-Coaches Thomas Tuchel wieder keine Rücksicht auf persönliche Befindlichkeiten namhafter Bankdrücker nehmen.„Wenn Topspieler nicht von Anfang spielen, ist es klar, dass sie enttäuscht, dass sie frustriert sind“, erklärte Heynckes am Freitag. Er sehe in der Reservistenrolle von Robben, Gomez, Boateng & Co. zum Start in die Bundesliga-Rückrunde aber „überhaupt kein Problem“ für den Betriebsfrieden beim deutschen Fußball-Rekordmeister, äußerte der 67-Jährige. Er vertröstete die Stars im Wartestand auf die bald beginnenden englischen Wochen: „Sie werden auch wieder spielen. Das ist eine Momentaufnahme – und mehr gar nicht!“Gegen Mainz erwartet er einmal mehr eine schwierige Aufgabe für den FC Bayern: „Aber wir müssen in der Lage sein, gegen eine solche Mannschaft erfolgreich zu sein.“Bei einem Sieg könnten sich die Bayern am Sonntag ganz entspannt das Topspiel zwischen den Verfolgern Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund im Fernsehen anschauen. Seinem Mainzer Kollegen Tuchel prophezeit Heynckes eine große Karriere. „Er ist ein Trainer, der irgendwann prädestiniert ist, den FC Bayern zu trainieren“, sagte der amtierende Münchner Coach. Der 39 Jahre alte Tuchel sei „ein Guter. Er arbeitet sehr gut, er hat immer etwas in petto“. Gegen die Bayern muss Tuchel allerdings einen Ersatz für seinen gesperrten Top-Torjäger Adam Szalai im Angriff finden.dpa