Am Sonntag (10.15 und 13.15 Uhr) möchte der 23-Jährige in Wengen die nächste Slalom-Show abziehen. Und Hirscher sieht dabei noch Luft nach oben.„Ich vertrete die Meinung, dass es immer noch schneller und noch besser geht“, meinte Hirscher. Der Salzburger hat die jüngsten drei Weltcup-Slaloms in Madonna di Campiglio, Zagreb und Adelboden gewonnen.In der Disziplinen-Wertung, in die auch die City-Events eingerechnet werden, führt Hirscher mit 520 Punkten recht deutlich vor dem Deutschen Felix Neureuther (386), dem Schweden Andre Myhrer (330) und dem Franzosen Alexis Pinturault (248), der am Freitag die Super-Kombi in Wengen dank einer eindrucksvollen Slalom-Leistung gewonnen hat.Trotz der aktuellen Dominanz befindet sich Hirscher mit seinem Team ständig auf der Suche nach Verbesserungen bezüglich Fahrweise und Materialabstimmung. „Meine persönliche Einstellung ist, dass Stillstand der erste Schritt zum schlechter werden ist“, erklärte der amtierende Gesamt-Weltcup-Sieger.Beim Videostudium seiner jüngsten Darbietungen darf Hirscher aber durchaus zufrieden Zwischenbilanz ziehen. „Unlängst hab ich im Fernsehen die Wiederholung vom Nachtslalom in Schladming gesehen (Hirscher siegte 2012, Anm.). Im Vergleich dazu habe ich körperlich einen guten Fortschritt gemacht. Und ich bin um einiges stabiler geworden.“Mit seiner mitreißenden Fahrweise wie am vergangenen Wochenende in Adelboden hat Hirscher auch die Herzen der Schweizer Ski-Fans im Sturm erobert. Sport müsse schließlich ja auch Unterhaltung sein, weiß Hirscher. „Dass die Leute meine Fahrweise als coole Unterhaltung empfinden, ist ein positiver Beigeschmack“, sagte der Gewinner von 16 Weltcup-Rennen (neun Slaloms, sieben Riesentorläufe).apa