Nach der Fahrt des späteren Gold-Gewinners Jean-Baptiste Grange aus Frankreich, der zur Halbzeit Fünfter war, wurde der Schneefall in den Rocky Mountains dichter und dichter. Das danach folgende Quartett wurde bei wohl grenzwertigen Bedingungen in der Wertung nach hinten durchgereicht bzw. schied aus.Auch der Halbzeit-Zweite Alexander Choroschilow aus Russland, der am Ende Achter wurde, berichtete danach von einem „totalen Blindflug“, Hirscher sprach von „grenzwertigen“ Bedingungen.Hirscher war nach dem tückisch gesetzten ersten Durchgang des Rennens in Beaver Creek noch recht deutlich in Front gelegen, und auch bei der letzten Zwischenzeitmessung im zweiten Lauf hatte es noch „grün“ aufgeleuchtet.Danach gingen jedoch im wahrsten Sinne des Wortes die Lichter aus und Hirscher fädelte ein. Insofern tat sich der dreifache Gesamt-Weltcup-Sieger bei der Ursachenforschung leicht.„Wenn man die Fehler nur bei sich selbst suchen muss, dann ist es schlimmer. So wie zum Beispiel in Schladming, da war ich 14. und wusste nicht warum. In diesem heutigen Fall ist es recht einfach zu erklären“, so Hirscher, der aber hinzufügte: „Gratulation ans Podium, denn diese Leute haben ihre Leistung gebracht und das Resultat ordentlich über den Haufen geschmissen. Schön finde ich, dass Grange wieder da ist. Er war 2011 Weltmeister, dann war er leider verletzt und jetzt ist er wieder da.“„Zwei Goldene und eine Silberne. Ich muss schon sagen, das ist nicht so zwider. Von dem her lässt sich für mich der Ausfall doch um einiges leichter verschmerzen“, sagte Hirscher, der keinen seiner Erfolge als „schönsten WM-Moment“ herauspicken wollte: „Es waren so viele schöne Momente. Es war abartig, was in diesen 14 Tagen alles passiert ist.“dpa