Montag, 08. August 2016

Horrorsturz bei Rio-Radrennen: Wirbelverletzungen für Holländerin

Die Niederländerin Annemiek van Vleuten hat sich bei ihrem Sturz am Sonntag im olympischen Straßenrennen in Rio de Janeiro drei Knochenabsplitterungen an der Lendenwirbelsäule und eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen.

Annemiek van Vleuten blieb nach ihrem Horrorsturz bewusstlos am Boden liegen. - Foto: Screenshot Youtube-Video
Annemiek van Vleuten blieb nach ihrem Horrorsturz bewusstlos am Boden liegen. - Foto: Screenshot Youtube-Video

Noch am späten Sonntagabend (Ortszeit) gab die 33-Jährige aber via Twitter Entwarnung. „Ich bin jetzt im Krankenhaus mit ein paar Verletzungen und Brüchen, aber alles wird gut“, schrieb van Vleuten. „Nach dem besten Rennen meiner Karriere bin ich aber vor allem super enttäuscht.“

Zuvor hatte bereits der niederländische Radsport-Verband (KNWU) via Twitter mitgeteilt, dass sie bei Bewusstsein sei, sprechen könne und trotz ihrer Lage klar im Kopf sei. Van Vleuten müsse aber noch für 24 Stunden auf der Intensivstation bleiben.

Zuvor hatte der Weltverband UCI – wohl verfrüht – mitgeteilt, van Vleuten habe „anscheinend kein ernstes medizinisches Problem“.

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Die Niederländerin war in Führung liegend wenige Kilometer vor dem Ziel gestürzt - auf einer Abfahrt, die am Vortag auch schon dem auf Goldkurs fahrenden Italiener Vincenzo Nibali zum Verhängnis wurde. 

Van Vleutens Teamkollegin Anna van der Breggen gewann das Rennen über 136,9 Kilometer und sagte dann, sie sei „auch für Annemiek weitergefahren“.

dpa

stol