Mittwoch, 13. Juli 2016

"Ich würde Olympia wieder gewinnen - ohne Doping"

Olympia in Rio wird am 5. August eröffnet. Alex Schwazer wird an den Spielen nicht teilnehmen – wenn nicht doch noch ein Wunder geschieht. Dafür kämpfen er, sein Anwalt Gerhard Brandstätter und sein Trainer Sandro Donati. Sie gehen gegen Schwazers Sperre vor. Am Mittwochnachmittag bezogen die drei auf einer Pressekonferenz in Sterzing Stellung.

Anwalt Gerhard Brandstätter, Geher Alex Schwazer (M.) und Sportarzt Sandro Donati bei der Pressekonferenz in Sterzing.
Anwalt Gerhard Brandstätter, Geher Alex Schwazer (M.) und Sportarzt Sandro Donati bei der Pressekonferenz in Sterzing. - Foto: © STOL

Nach der Pressekonferenz: Alex Schwazer im STOL-Interview

Teil 2 der Pressekonferenz:

Sollte das Video nicht funktionieren, geht es mit DIESEM LINK zur Facebook-Seite von STOL.

Teil 1 der Pressekonferenz:

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p>Alex trainiert, sagt sein Anwalt, jeden Tag – bis auf einen: Am Abend des 21. Juni wurde bekannt, dass in Schwazers Urinprobe vom 1. Januar 2016 synthetisches Testosteron nachgewiesen worden war. Alex Schwazer war am folgenden Tag „am Boden zerstört“, sagt Brandstätter, da ließ er das Training ausfallen.

Die B-Probe bestätigte das Ergebnis, der Internationale Leichtathletikverband IAAF sperrte den Geher umgehend. Rio ist für Schwazer gestorben, wenn sein Team nicht doch noch die Aufhebung der Sperre erwirkt. Rekurs wurde eingereicht, erst beim nationalen Antidopingtribunal (das sich für nicht zuständig erklärte), am Mittwoch beim Internationalen Sportsgerichtshof in Lausanne.

Alex‘ Traum lebt, sagt sein Anwalt, und Schwazer quält sich weiter. Unmittelbar nach seinem Training am Mittwoch riefen Brandstätter, Donati und Schwazer zu einer Pressekonferenz in Sterzing. 

Die Pressekonferenz im Liveticker:

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stol

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