Der Kleinkrieg, in den Verstappen in Belgien mit den beiden Ferrari-Piloten verstrickt war, zählte zu den großen Aufregern in einem an Highlights nicht armen Grand Prix. Räikkönen, selbst nicht gerade schüchtern hinter dem Steuer, stieß sich vor allem an zwei Manövern nach dem Restart, als er mit Verstappen am Ende des Feldes herumkrebste.Verstappen wechselt rasant die Spur„Ich bin total für faires Racing und enge Zweikämpfe. Aber wenn ich nach Eau Rouge aus voller Geschwindigkeit abbremsen muss, weil er vor mir die Seite wechselt, ist das aus meiner Sicht nicht korrekt“, sagte er Finne. „Wenn ich nicht gebremst hätte, hätte ich ihn mit vollem Speed getroffen. Ich habe das noch von keinem anderen Fahrer gesehen.“Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagte, er habe ein bisschen Angst, „dass es irgendwann mal in der Wand endet“.Niederländer ist sich keiner Schuld bewusstVerstappen, der sich am Ende mit dem elften Platz begnügen musste, beharrte drauf, alles richtig gemacht zu machen. „Das ist eine große Lüge. Ich habe meine Position verteidigt. Wenn jemand das nicht mag, ist es dessen Problem“, sagte der Teenager unbeeindruckt.Er wollte die Aufmerksamkeit lieber auf den Vorfall in der Startkurve lenken, als er und die roten Flitzer in eine Kollision verwickelt waren, die alle drei aus dem Fight um das Podium nahm.Verstappen fuhr offenbar auch mit einer gewissen Wut auf die Ferraris weiter. Angesprochen auf das englische F-Wort, mit dem sich Räikkönen via Funk über ihn beschwerte, sagte er: „Das ist lächerlich. Es ist gute Fernseh-Unterhaltung, wenn jemand schimpft, aber speziell wenn sich die so verhalten wie in der ersten Kurve, bin ich nicht bereit, meine Position leicht herzugeben.“apa/dpa