Montag, 04. Januar 2016

Inners Teufelsritt: Erst „Wow!“, dann „Au!“

Sein Höllenritt hat sich eingebrannt: Mit Torstange und -fahne im Schlepptau hat sich Christof Innerhofer bei der Abfahrt von Santa Caterina vergangene Woche ins Ziel gekämpft. Eine Meisterleistung – mit schmerzhaftem Überbleibsel.

Das tat weh: Innerhofer nach seiner spektakulären Fahrt in Santa Caterina.
Das tat weh: Innerhofer nach seiner spektakulären Fahrt in Santa Caterina. - Foto: © LaPresse

Das tut schon beim Hinschauen weh: Es ist ein Bluterguss der Extraklasse, der da am Oberarm von Christof Innerhofer prangt. „Diesen Morgen Training mit einem neuen Style“, tippt der Gaiser dazu und stellt den Schnappschuss auf seine Facebook-Seite.

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Eine Fahrt für die Ewigkeit

Das Hämatom ist eine schmerzhafte Erinnerung an Inners Ritt des Jahres: Auf der Deborah-Compagnoni-Piste mutierte der Südtiroler zum Superman. Bei der Abfahrt am 29. Dezember nahm „Inner“ eine Linkskurve zu eng, riss sowohl Torstange als auch Torfahne mit – und fuhr weiter. Die Torstange verlor der Gaiser auf Halbweg, doch die Torfahne hatte sich an seiner Brille verheddert. Inner raste mit ihr ins Ziel – und wurde dennoch heldenhafter Vierter.

stol

stol