Im Heimspiel gegen Chievo Verona will Inter trotzdem einen Schritt tun, um den aktuell 17. Tabellenplatz rasch hinter sich zu lassen.„Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, aber für die Moral war es wichtig, zu gewinnen“, meinte Ranieri nach dem Sieg in Lille. Der Nachfolger von Gian Piero Gasperini war bei den Mailändern erfolgreich gestartet, nach einem 0:3 gegen Napoli und einem 1:2 gegen Catania in der Serie A aber wieder auf den harten Boden der momentanen Inter-Realität zurückgefallen.Nicht viel besser geht es dem AC Milan. Der Meister liegt nach sechs Runden nur auf Rang 13. Inters Stadtrivale gastiert im Anlauf auf einen einstelligen Tabellenrang ebenfalls am Sonntag beim Vorletzten aus Lecce. An der Spitze geht indes das Punkterennen zwischen Spitzenreiter Juventus und Udinese weiter. Auf die beiden noch ungeschlagenen Top-Teams warten Heimspielen. Udinese empfängt Aufsteiger Novara, Juve bereits Samstag den FC Genoa.Sportlich läuft es für Juventus nach Maß, organisatorisch bekam der Club von Alexander Manninger Ärger mit seinem neuen Stadion, das erst Anfang September eingeweiht worden ist. Die Turiner Staatsanwaltschaft leitete gemäß Medienberichten Ermittlungen wegen möglicher Einsturzgefahr in der 105 Mio. Euro teuren Arena ein. Eine Stahllieferung soll nicht den Sicherheitsstandards entsprechen, drei Ingenieure gerieten ins Visier der Fahnder.Die Justizbehörden beschlossen allerdings, dass das Stadion weiterhin offen bleiben darf. Juventus zeigte sich überzeugt, dass alles den Sicherheitsstandards entspreche und erklärte sich zur Zusammenarbeit mit den Ermittlern bereit. Die 41.000 Zuschauer fassende Arena im Bezirk Le Vallette ist das erste italienische Stadion, das sich komplett im Besitz eines Fußballclubs befindet. Es steht den Fans sieben Tage der Woche offen und bietet auf rund 34.000 Quadratmetern Fläche Einkaufs- und Vergnügungszentrum an. apa