Sonntag, 31. Juli 2016

ISU-Chef Dijkema gibt grünes Licht: „Icederby“ im Fußballstadion

Der neue ISU-Präsident Jan Dijkema hat grünes Licht für das bisher äußerst umstrittene „Icederby“ gegeben.

Die gemeinsame Veranstaltung von Eisschnellläufern und Shorttrackern mit ungewöhnlichen Wettkampfformen wurde in den Wettkampfkalender des Eislauf-Weltverbandes ISU aufgenommen und soll vom 24. bis 26. März 2017 im Fußballstadion „GelreDome“ in Arnhem auf einer 220-Meter-Bahn ausgetragen werden.

Auch steht Dijkema hinter einem neuen Konzept für den Eiskunstlauf und Shorttrack. Im März 2017 soll im chinesischen Shanghai eine kombinierte Eiskunstlauf-Shorttrack-Veranstaltung stattfinden. „Das Wichtigste ist, dass auf die Rennen nicht gewettet werden darf und das ISU-Reglement eingehalten wird.

Diese Garantie haben wir von den Veranstaltern erhalten“, begründete Dijkema in der niederländischen Tageszeitung „De Telegraaf“. Dijkema will in Zukunft noch mehr Veranstaltungen mit großem Unterhaltungswert sehen.

Schon 2014 sollte das „Icederby“ in Dubai Premiere feiern. Unter ihrem damaligen Präsidenten Ottavio Cinquanta verbot die ISU ihren Mitgliedern die Teilnahme und drohte mit lebenslangen Sperren.

2015 reichten Eisschnelllauf-Olympiasieger Mark Tuitert und Shorttrack-Weltmeister Niels Kerstholt (beide Niederlande) wegen der Monopolstellung der ISU Klage bei der EU-Wettbewerbskommission in Brüssel ein.

dpa

stol