Sonntag, 26. Juli 2015

Italien in WM-Quali gefordert – Gutes Los für Deutschland

Für einige führende europäische Fußball-Nationen könnte bereits auf dem Weg zur WM 2018 in Russland Endstation sein. Weltmeister Deutschland dagegen ist den großen Namen in der Qualifikation entgangen.

Foto: © LaPresse

Die Deutschen treffen in der europäischen Quali-Gruppe C auf Tschechien, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino. Das ergab die Auslosung am Samstagabend in St. Petersburg. Deutschland macht sich vorerst keine allzugroßen Sorgen. „Eine interessante Gruppe mit guten Gegnern. Wir sind natürlich zufrieden“, sagte Weltmeister-Teamchef Joachim Löw. Den Spielplan erfährt der Coach wie alle anderen Trainer Sonntagmittag (11.30 Uhr MESZ) von der UEFA.

Schwerste Gruppe ist Pool A

Die auf dem Papier schwerste Gruppe ist Pool A. Dort trifft der WM-Dritte Niederlande auf EM-Gastgeber Frankreich und Schweden. Dazu loste der deutsche Teammanager Oliver Bierhoff, Siegestorschütze im EM-Finale von 1996, auch noch Bulgarien, Weißrussland und Luxemburg in diese Gruppe.

Italien und Spanien in einem Pool

In einem Pool befinden sich auch die Weltmeister von 2006 und 2010, Spanien und Italien. Die weiteren Gruppengegner sind Albanien, Israel, Mazedonien und Liechtenstein. Lediglich die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde. Die acht besten von neun Gruppenzweiten spielen im Play-off in Hin- und Rückspiel um vier weitere Plätze.

England und Schottland in Gruppe F

Ein brisantes Duell steht zwischen England und Schottland in Gruppe F bevor. „Diese Auslosung macht viele Leute glücklich“, sagte Schottlands Teamchef Gordon Strachan. Neben den britischen Teams haben in dieser Gruppe auch die Slowakei und Slowenien WM-Hoffnungen.

Auf dem Papier besonders ausgeglichen ist Pool I, in dem mit Kroatien, Island, der Ukraine, der Türkei und Finnland nur fünf Teams um die Tickets rittern.

Insgesamt 14 Startplätze stehen Europa für die WM in drei Jahren (14. Juni – 15. Juli 2018) zur Verfügung. Gastgeber Russland hat einen davon aber bereits fix. Die Russen bestreiten im Rahmen der europäischen Qualifikation Testspiele gegen die fünf Teams der Gruppe H – Favorit Belgien, Bosnien-Herzegowina, Griechenland, Estland und Zypern.

Portugal und die Schweiz gelten in Gruppe B als heiße Kandidaten auf die ersten beiden Plätze. Keinen klaren Favoriten gibt es in der ausgeglichenen Gruppe E mit Rumänien, Dänemark, Polen und Montenegro.

apa/reuters

stol