Seit zehn Jahren gibt es den „Wadokan Karate Bruneck“. Das Geburtstagsgeschenk hat sich der Verein durch die großartigen Erfolge bei der Karate-Italienmeisterschaft selbst bereitet: Über 1200 Athleten aus rund 150 Vereinen haben an der Italienmeisterschaft der FIK (Federazione Italiana karate) in Conegliano teilgenommen. Vom „Wadokan Karate Bruneck“ haben neun Athleten ihr Können in den beiden Disziplinen Kata (Form) und Kumite (Kampf) unter Beweis gestellt.Silber und Bronze im KataZunächst standen die Wettbewerbe im Kata auf dem Programm: Eine Glanzleistung hat das Nachwuchstalent Rudi Tolpeit erbracht, der Dank seiner akribischen Vorbereitung die Silbermedaille erreicht hatte – vor seinem Teamkollegen Michael Pezzei, der auf den dritten Podestplatz kam. Eine Bronzemedaille im Kata haben in ihrer jeweiligen Kategorie auch Valeria Puerari und Martin Pezzei erzielt. Nur ganz knapp den Podestplatz verpasst hat Stefano Del Nero, der im Kata auf den vierten Platz gekommen ist.Erfolge auch im KampfAuch im Kumite (Kampf) wurde der Fleiß und die ehrgeizige Vorbereitung auf diesen Saisonshöhepunkt belohnt: Bronze gab es für Gianluca Locci, Mamdouh Agaybi und Michael Pezzei in ihren jeweiligen Kategorien. Das Team von „Wadokan Karate Bruneck“ bei der Meisterschaft. Bei allen drei Athleten vom Wadokan Karate Bruneck hat sich ihre bisherige Wettkampferfahrung ausgezeichnet. Diese ihre Erfahrungen aus vergangenen Turnieren war entscheidend, um beim wichtigsten Turnier des Jahres, der Italienmeisterschaft, mit einem Podestplatz diese Saison zu krönen.Vize-Italienmeister im KumiteVize-Italienmeister im Kumite wurde Martin Pezzei. Nachdem er in den vergangenen beiden Jahren den Italienmeistertitel nach Bruneck gebracht hatte, musste er sich heuer im Finale seinem Gegner geschlagen geben. Knapp das Podestplatz verpasst hat Urban Gallmetzer. „So sehr die Athleten sich zu Recht über eine Medaille freuen mögen, so zählt am Ende vor allem die Erfahrung, die sie bei Turnieren auf einem solch hohen Niveau machen, denn diese Erfahrungen sind es, die bleiben, die die Athleten prägen und ihren weitere Weg formen“, so Trainer Roberto Bertolani.stol