Selbstbewusst und unbekümmert geht Tennis-Aufsteigerin Eugenie Bouchard in Wimbledon ihr erstes Grand-Slam-Finale an. „Mein Job ist noch nicht erledigt“, sagte die 20-Jährige am Donnerstag abgeklärt.Gerade erst hatte sie in einem hochklassigen Halbfinale die Weltranglisten-Dritte und French-Open-Finalistin Simona Halep aus Rumänien mit 7:6 (7:5) 6:2 bezwungen. Als erste Kanadierin war sie in das Endspiel des bedeutendsten Turniers eingezogen, aus der Ruhe brachte sie das alles nicht.„Es gibt noch keinen Grund zu feiern“„Ich bin nicht überrascht, ich habe hart gearbeitet, ich erwarte gute Resultate“, sagte Bouchard, die nach dem großen Moment kaum Emotionen zeigte. „Ich bleibe konzentriert, es gibt noch keinen Grund zu feiern.“Ihr ist nicht bange vor dem Finale auf dem berühmtesten Court, den ihre Sportart zu bieten hat. Am Samstag will die Nordamerikanerin mit dem Spitznamen „Genie“ mit einem Sieg gegen Petra Kvitova beim Rasen-Klassiker in London ihre bislang so überragende Saison krönen.dpa