Die Anti-Doping-Abteilung des Italienischen Olympiakomitees (Coni) hat am Donnerstag beschlossen, den Fall zu den Akten zu legen.Der Coni hatte die Ermittlungen aufgenommen, nachdem die Grödner Eiskunstläuferin am Mariä-Himmelfahrt-Wochenende drei Mal aufgetreten war: In Corvara, in Pinzolo und in Asiago, zuletzt vor 2800 Zuschauern.Das, obwohl die Grödnerin für ein Jahr und vier Monate für Auftritte und Wettkämpfe, die in Verbindung mit dem olympischen Komitee stehen, gesperrt ist.Carolinas Unterstützer hatten stets betont, die Veranstaltungen im Rahmen der Italian Summer Tour hätten keinerlei Verbindungen zum Coni.Nun hat auch die Staatsanwaltschaft der Anti-Doping-Abteilung den Fall "ad acta" gelegt, mit der Begründung, es seien keine schwerwiegenden Verstöße gegen die Regeln des Anti-Doping zu erkennen, die ein Disziplinarverfahren rechtfertigen würden.Allerdings würde der Coni nun die Akten den Anwälten des Sportzentrums für Industrieunternehmen (Csain) und jenen des italienischen Eissportverbandes Fisg weiterleiten. Sie sollen kontrollieren, ob gegen einige ihrer Mitglieder, die in den Fall verwickelt waren, Disziplinarverfahren eingeleitet werden müssen.stol