Donnerstag, 21. Januar 2016

Kitzbühel: Reichelt "will Innerhofer analysieren"

Nicht die Top-Favoriten Aksel Lund Svindal und Hannes Reichelt, sondern Mattia Casse und Christoph Innerhofer aus dem italienischen Team haben am Donnerstag im zweiten Training für die Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel den Ton angegeben.

Hannes Reichelt ist überrascht über Christof Innerhofers gutes Trainingsergebnis.
Hannes Reichelt ist überrascht über Christof Innerhofers gutes Trainingsergebnis. - Foto: © APA/EPA

„Innerhofer gehört analysiert, der hat sich heute sehr aufgedrängt, er ist sicher jetzt der Top-Favorit da runter“, sagte Reichelt noch vor der Fahrt von Casse.

Casse kam mit Startnummer 47 und stellte das Klassement noch einmal auf den Kopf. Freilich war er „sehr glücklich“ mit der Fahrt auf der Streif, sieht sich aber eigentlich besser im Super-G aufgestellt. Da war der 25-Jährige in diesem Winter bereits Vierter in Beaver Creek. Aber auch schon im ersten Kitzbühel-Training war er als Fünfter bereits flott unterwegs gewesen, der Hahnenkamm scheint ihm zu liegen.

"Spaß haben, um schnell zu sein"

„Ich fühle mich wieder wohl auf den Ski, es hat sich schon in den letzten Wochen abgezeichnet, dass es besser und besser ging. Spaß haben ist immer das Rezept, um schnell zu sein“, meinte Innerhofer, für den Svindal der Favorit bleibt. Dieser hatte als Sechster 1,29 Sekunden Rückstand auf Casse.

„Es war ein bisschen schneller im unteren Teil, und das Licht war nicht sehr gut heute. Deshalb war es ein bisschen schwieriger zu fahren. Ansonsten ist der Kurs in einem guten Zustand“, meinte der Norweger.

apa

stol