Samstag, 23. Dezember 2017

Lebenslange Olympia-Sperren für 11 weitere russische Aktive

Das Internationale Olympische Komitee hat wenige Tage vor Weihnachten 11 weitere russische Aktive lebenslang von olympischen Spielen ausgeschlossen. Damit erhöht sich die Zahl der wegen Doping-Manipulationen bei den Winterspielen 2014 in Sotschi sanktionierten Athleten auf 43. Aktuell betroffen sind fünf Sportarten.

Alexander Bessmertnych ist einer der Gesperrten. - Foto: APA (AFP/Archiv)
Alexander Bessmertnych ist einer der Gesperrten. - Foto: APA (AFP/Archiv)

Das IOC hat folgende Aktive aus den Ergebnislisten von Sotschi gestrichen und 2 Rodlern (Einzel und Team-Staffel) sowie 2 Langläufern (Staffel bzw. Team-Sprint) ihre Silbermedaillen aberkannt.

Bestraft wurden Albert Demtschenko und Tatjana Iwanowa (beide Rodeln), Nikita Krijukow, Alexander Bessmertnych (beide Medaillengewinner) und Natalja Matwejewa (alle Skilanglauf), Iwan Skobrew und Artem Kusnetkow (beide Eisschnelllauf), Ljudmila Udobkina und Maxim Belugin (beide Bob) sowie Tatjana Burina und Anna Schtschukina (beide Eishockey).

Sie alle haben die Möglichkeit der Berufung vor dem obersten Sportgericht. Ihre zuvor gesperrten Landsleute haben das CAS bereits angerufen.

Das IOC teilte mit, dass ihre Disziplinarkommission damit alle 46 nachuntersuchten Sotschi-Fälle abgeschlossen hat. 43 Sportlerinnen und Sportler wurden lebenslang für Olympische Spiele gesperrt, in drei Fällen wurde die Akte geschlossen.

apa/dpa/ag.

stol