In zwölf Monaten sollen die deutschen Titeljäger bei der Weltmeisterschaft im riesigen Land des Fußball-Rekord-Champions keine unliebsame Überraschung erleben.„Ich will einen Eindruck gewinnen, von der Atmosphäre und den Gegebenheiten“, sagte Löw. Planstabsmäßig geht der 53-Jährige seine zweite WM als Chefcoach an. Es ist die vielleicht letzte Titelchance für ihn als Bundestrainer.Das Wichtigste hat Löw im Prinzip schon fix im Kopf: Sein WM-Personal. Das verdeutlichte auch die zum Total-Experiment gewordene jüngste Testreise mit Reservisten, Rückkehrern und Neulingen in die USA.Die 23 Plätze in Löws WM-Aufgebot sind fast alle belegt. 13 in den USA fehlende Stammkräfte von den deutschen Spitzenclubs Bayern München und Borussia Dortmund um Kapitän Philipp Lahm, dessen Stellvertreter Bastian Schweinsteiger sowie Marco Reus oder Mats Hummels haben Gesundheit und Formkonstanz vorausgesetzt ihr Ticket praktisch in der Tasche.Gleiches gilt für die fünf Auslandsprofis Mesut Özil, Sami Khedira, Miroslav Klose, Per Mertesacker, Lukas Podolski. Inklusive Ersatztorwart René Adler und dem Leverkusener Lars Bender sind 19 Plätze derzeit fest vergeben.Die verbliebenen Planstellen im DFB-Kader werden unter vielen Kandidaten in der nächsten Saison hart umkämpft sein.In den USA spielte sich in Max Kruse ein Neuling plötzlich in den Vordergrund. Die Vergangenheit lehrt: In jedem Turnierkader gab es auch Personal-Überraschungen.dpa