„Es tut mir leid, dass es immer noch Leute gibt, die denken, ich wäre ein Steuerbetrüger“, ließ der 53-Jährige am Donnerstag über seinen Anwalt mitteilen. „Ich habe den Italienern nie auch nur eine Lire vorenthalten.“Der Weltmeister von 1986 wollte der Staatsanwaltschaft in Neapel später seine Position in dem Steuerstreit darlegen. Bei seinem bisher letzten Besuch in Italien hatten die Steuerbehörden ihm einen Bescheid über einen Zahlungsverzug von 39 Millionen Euro überreicht.Die Schulden soll er während seiner Zeit bei Napoli von 1984 bis 1991 angehäuft haben. „Ich bin in Italien, um die Wahrheit und die Gerechtigkeit siegen zu lassen“, sagte Maradona, der sich auch an den Europäischen Gerichtshof wenden möchte.„Ich bin unschuldig und hatte immer Respekt vor den Institutionen und den Italienern“, erklärte er. Der Weltmeister von 1986, der am Mittwoch auch den 3:0-Sieg von Napoli im Cup-Halbfinale über AS Roma im Stadion verfolgte, streitet bereits seit Jahren mit den italienischen Behörden über seine Steuerschulden.apa/dpa