Samstag, 04. März 2017

Marchionne bleibt bis 2021 als Ferrari-Chef im Sattel

Der CEO von Fiat Chrysler (FCA), Sergio Marchionne, wird bis 2021 als Präsident des Luxusautobauers Ferrari im Amt bleiben. Dies geht aus den Bilanzen für 2016 von Ferrari hervor. Bis 2021 plant Ferrari die Zahlung von Prämien für den Topmanager in Aktien, berichteten italienische Medien.

Sergio Marchionne bleibt bis 2021 Präsident von Ferrari. - Archivbild
Sergio Marchionne bleibt bis 2021 Präsident von Ferrari. - Archivbild - Foto: © LaPresse

Bei Erreichung der Konzernziele 2020 soll Marchionne Ferrari-Aktien im Wert von 28 Millionen Euro kassieren. 2016 hat Marchionne für seinen Chefposten bei Ferrari kein Gehalt bezogen. Als Chef von Fiat Chrysler und als Verwaltungsratspräsident des Nutzwagenherstellers CNH Industrial kassierte Marchionne 2016 13,3 Millionen Euro.

Aus Fiat-Kreisen war kürzlich verlautet, dass Marchionne nicht vor der im Frühjahr 2019 geplanten Aktionärsversammlung den Konzern verlassen wird. Sein Nachfolger soll im Konzern gesucht werden, berichtete Verwaltungsratspräsident John Elkann.

Marchionne übernahm 2004 Zepter bei Fiat

Der 1952 geborene Marchionne ist Italiener mit kanadischem Pass und hat in Toronto studiert. Nach mehreren Stationen bei Verpackungsfirmen übernahm der Anwalt und Wirtschaftsprüfer 2004 das Zepter bei Fiat und schlug in den folgenden Jahren einen konsequenten Sanierungskurs ein.

Unter seiner Regierung wurde Fiat mit Chrysler fusioniert. Der Konzern FCA an der Wall Street notiert. Die Tochter Ferrari wurde 2016 in New York und in Mailand gelistet.

apa

stol