Die Slowenin Tina Maze holte Gold im Riesentorlauf. Silber geht an Anna Fenninger. Die Salzburgerin verpasste den Sieg nur um 7 Hundertstel. Die Deutsche Viktoria Rebensburg holte Bronze.Nadia Fanchini, zur Halbzeit noch Dritte, musste sich am Ende mit dem vierten Platz zufrieden geben. Die "Azzurra" verpasste das Podest knapp um 11 Hundertstel.Karbon ausgeschiedenDenise Karbon ging als 15. an den Start. Für die Kastelrutherin ist es nach 2002, 2006, 2010 bereits die vierte Olympia-Teilnahme, jedoch kam sie noch nie über einen 14. Platz hinaus. Sie zeigte eine sichere Fahrt und hatte bei Halbzeit als Achte 1,61 Sekunden Rückstand auf die Führende. Doch es sollte auch diesmal nicht sein: Karbon schied im zweiten Lauf aus. Überschattet wurde der erste Lauf von einem Sturz Federica Brignones, die sich dabei eine Knieverletzung zuzog.Klare Bestzeit von Maze im ersten LaufIm ersten Durchgang des Riesentorlaufs nützte Maze Startnummer eins perfekt aus und legte eine klare Bestzeit hin, im zweiten Lauf reichte ihr dann die elftbeste Marke, um die Goldene nach Hause zu fahren.„Doppel-Olympiasiegerin, das hört sich sehr gut an“, meinte Maze überglücklich. „Nach der letzten Saison (Gesamt-Weltcup-Sieg mit neuem Punkterekord/Anm.) war es für mich schwierig, den Rhythmus zu halten. Ich habe daher den Fokus voll auf Olympia gelegt“, erklärte Sloweniens erste Olympiasiegerin in der Geschichte von Winterspielen.Fenninger auch über Silber glücklich, "es ist einfach cool"„Ich bin auch über Silber sehr glücklich, es ist einfach nur cool“, meinte Fenninger trotz der nur hauchdünn verpassten zweiten Goldenen. Es wäre der erste Riesentorlauf-Olympiasieg der ÖSV-Damen überhaupt gewesen.Zur Halbzeit war Österreichs „Sportlerin des Jahres 2013“ noch auf Rang vier gelegen, doch im Finale erwischte Fenninger dann vor allem den entscheidenden Steilhang sehr gut.„Der Steilhang war der Schlüssel in diesem Rennen. Ich wusste, dass ich riskieren muss. Und es ist mir aufgegangen. Dass sich das noch aufs Stockerl ausgegangen ist, darauf bin ich wirklich stolz“, freute sich Fenninger, die über die spannenden Sekunden vor Mazes Zieleinfahrt meinte: „Bei der letzten Zwischenzeit war es sehr knapp. Ich hab mir gedacht: 'Entweder es soll sein, oder nicht.' Aber das ist jetzt egal, ich habe eine Silberne.“Die vollständigen Ergebnisse gibt es hier. stol/apa