„Sag niemals nie“, betonte McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh am Freitag vor dem Grand Prix von Japan in Suzuka. „Eine Rückkehr ist möglich. In naher Zukunft kann ich mir das aber nur schwer vorstellen.“Hamilton war als Zwölfjähriger in McLarens Förderprogramm aufgenommen worden, holte 2008 den bisher einzigen WM-Titel für das Traditionsteam in diesem Jahrtausend.Vergangene Woche unterschrieb der 27-Jährige einen Drei-Jahres-Vertrag bei Mercedes, verdrängte damit Rekordweltmeister Michael Schumacher in die Rennpension und wird kommende Saison vom Mexikaner Sergio Perez ersetzt.Die Tür für den langjährigen McLaren-Zögling ist nicht für immer zu. „Lewis wird aber nicht vor haben, jedes Jahr für ein anderes Team zu fahren“, meinte Whitmarsh.Doppel-Weltmeister Fernando Alonso etwa war 2007 nach nur einem Jahr bei McLaren zu Renault zurückgekehrt, ehe er zwei Jahre später zu Ferrari wechselte. An der Seite des McLaren-Proteges Hamilton hatte sich der Spanier alles andere als wohl gefühlt.In seinem dritten Jahr in Maranello will Alonso endlich seinen dritten WM-Titel. Das Entwicklungstempo von Ferrari hat zuletzt allerdings nicht mit der Konkurrenz mitgehalten. Die „Scuderia“ machte dafür ihren veralteten Windkanal verantwortlich.Einige Teile würden nur im Simulator funktionieren, nicht aber auf der Stecke, erklärte Teamchef Stefano Domenicali. Ferrari will in Zukunft verstärkt andere Windkanäle nutzen, darunter jenen des Ex-Formel-1-Teams Toyota in Köln.