Titelverteidiger Novak Djokovic, der heuer noch in einer Gastrolle im Kino zu sehen sein wird, gab sich ebenso wie der zuletzt zweifache Melbourne-Finalist Andy Murray keine Blöße.Gleiches galt für Jo-Wilfried Tsonga, Maria Scharapowa und auch Serena Williams, die ihren 500. Sieg auf der WTA-Tour feierte.Mühe hatten hingegen der als Nummer 5 gesetzte David Ferrer und Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (CZE-2).Der Spanier setzte sich gegen den US-Amerikaner Ryan Sweeting erst nach 1:2-Satzrückstand mit 6:7(4),6:2,3:6,6:2,6:3 durch, Kvitova musste gegen Carla Suarez (ESP) beim 6:2,2:6,6:4 überraschend auch über die volle Distanz gehen.Djokovic, der im Kampf um das Achtelfinale auf den Franzosen Nicolas Mahut trifft, war beim 6:3,6:2,6:1 über Santiago Giraldo (COL) jedenfalls weit unverwundbarer, als bei seinem ersten Schauspiel-Einsatz in einer Gastrolle in „The Expendables 2“.In der Ende August, also während der US Open, anlaufenden Fortsetzung mit u.a. Silvester Stallone und Bruce Willis gerät Djokovic in seiner Sequenz in einen Kampf, wie er verraten hat.500. Sieg für Serena WilliamsFast wäre Serena Williams auch auf dem Weg zu ihrem 500. Sieg wieder von einer Verletzung gestoppt worden. Als die US-Amerikanerin gegen die Tschechin Barbora Zahlavova Strycova beim Stand von 6:0,5:3 zum Matchgewinn aufschlug, knickte sie wieder einmal um.Ein Raunen ging durch das Publikum in der Rod Laver Arena, doch Williams meisterte die Situation. „Es ist okay, ich habe einfach wacklige Knöchel. Ich sollte wohl nie eine Ballerina werden“, scherzte Williams, die sich über ihren Rekord freute.Maria Scharapowa gab gegen Jamie Hampton (USA) nur im zweiten Satz ein Game ab.Wutausbruch von Baghdatis: Vier Schläger kaputtFür Gesprächsstoff der anderen Art sorgte auch Marcos Baghdatis. Der sonst so freundliche Zypriote, der vor mittlerweile sechs Jahren hier erst im Finale an Roger Federer gescheitert war, hatte im Mittwoch-Match gegen Stanislas Wawrinka einen auf YouTube bereits häufig geklickten Wutausbruch.Bei einem Seitenwechsel zertrümmerte Baghdatis nicht weniger als vier Rackets, zum Teil noch in Plastik gehüllt, in Serie.Es half ihm zwar, gegen den Schweizer danach den dritten Satz zu gewinnen, am Ende verlor er aber doch in vier Sätzen. Und er bekam auch eine Strafe in Höhe von 1.250 Dollar aufgebrummt. apa/reuters/dpa