„Die EM ist nicht in Gefahr. Ich wurde am Dienstagabend in der BG-Klinik Tübingen bei Dr. Stöckle operiert. Er hat ein Stück Knochen zurück an den Knöchel befestigt und das Deltaband zusammengeflickt auf der Innenseite des Sprunggelenks. Alles ist gut gegangen und ich befinde mich schon in der Reha in Donaustauf“, schrieb Mertesacker am Dienstag auf seiner Facebook-Seite.Der Verteidiger vom FC Arsenal hatte sich im Premier-League-Spiel gegen den FC Sunderland am 11. Februar ohne Einwirkung des Gegners am Sprunggelenk verletzt. Anschließend war intensiv über die Schwere der Verletzung spekuliert worden. Mertesackers Club-Trainer Arsène Wenger hatte von einem „langfristigen Ausfall“ gesprochen. Wie lange er seinem englischen Club fehlen wird, ließ Mertesacker in seiner Internet-Botschaft allerdings offen.Klaus Eder, bei dem der 27-Jährige seine Reha absolviert, rechnet mit einer Rückkehr in den Arsenal-Kader vor Saisonende. „Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, denke ich, dass er diese Saison noch ein paar Spiele bestreiten kann und der Nationalelf als Führungsspieler zur Verfügung stehen wird“, sagte er „Sport Bild online“. Auch Nationalmannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt äußerte sich laut des Internet-Portals optimistisch. „Nach meiner Ansicht ist die EM für Per Mertesacker nicht gefährdet“, sagte der Mediziner, den Mertesacker nach seiner Verletzung konsultiert hatte.Dem Nationalteam fehlt Mertesacker definitiv im letzten Test vor der EM-Kadernominierung am 29. Februar gegen Frankreich in seiner alten Heimat Bremen. dpa