Samstag, 12. August 2017

MotoGP: Weltmeister Marquez startet in Spielberg vor den Ducatis

MotoGP-Weltmeister Marc Marquez startet beim Motorrad-Grand-Prix von Österreich in Spielberg am Sonntag (14.00 Uhr/live ServusTV) aus der Pole Position.

Der spanische MotoGP-Titelverteidiger Marc Marquez startet beim GP von Österreich aus der besten Startposition.
Der spanische MotoGP-Titelverteidiger Marc Marquez startet beim GP von Österreich aus der besten Startposition. - Foto: © APA/AFP

Trotz Schrecksekunden hat Weltmeister Marc Marquez beim Motorrad-Grand-Prix von Österreich 2017 die favorisierten Ducatis zumindest im Qualifying besiegt. Der spanische Titelverteidiger war am Samstag im Qualifying auf seiner Honda knapp schneller als die beiden Ducati-Piloten Andrea Dovizioso und Jorge Lorenzo. 

Szene-Superstar Valentio Rossi (ITA) kam hingegen mit seiner Yamaha über Platz sieben nicht hinaus. 

Der neunfache Champion aus Italien wird damit am Sonntag (14.00 Uhr MESZ, live ServusTV) nur aus der dritten Reihe ins MotoGP-Rennen über 28 Runden starten. Der verkühlte und über Kopfschmerzen klagende Rossi war zwar im Vormittagstraining noch problemlos in die Top-Ten gekommen, im Kampf um die beste Startposition war der 38-Jährige mit seiner Yamaha aber chancenlos.

Marquez könnte am Sonntag auf der steirischen Berg-und-Tal-Piste den dritten Saisonsieg in Folge nach Deutschland und Tschechien feiern und seine 14 Zähler betragenden WM-Führung ausbauen. Nur 31 Punkte trennen vor dem elften Saisonlauf die Top fünf der aktuellen WM-Wertung, so knapp ging es seit Einführung der aktuellen Punktewertung in der Königsklasse noch nie her.

Marquez ist aber klar, dass nach seiner insgesamt 70. Pole (42. im MotoGP) der Weg zum 59. Rennsieg (33. in MotoGP) vor allem über die richtige Reifenwahl führen wird. Dementsprechend zurückhaltend gab er sich auch. „Wichtig wird sein, am Sonntag den richtigen Reifen zu erwischen. Ziel ist und bleibt ein Podestplatz“, sagte der Spanier .

Marquez hatte davor trotz perfektem Wetter und trockener Piste turbulente Samstag-Trainings erlebt. Nach einer Fast-Kollision mit dem finnischen KTM-Fahrer Mika Kallio kam der Spanier später im FP4 nach einem Eigenfehler sogar tatsächlich zu Sturz. Beide Vorfälle blieben aber folgenlos.

apa

stol