Donnerstag, 17. August 2017

Nach Frauen-EM: Trainerwechsel in Italien, Schweden und Schottland

Nach dem schwachen Abschneiden bei der Europameisterschaft in den Niederlanden soll Milena Bertolini die italienischen Fußball-Frauen in eine erfolgreichere Zukunft führen.

Im Bild: Die italienische Frauenfußball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im Sommer 2017. - Foto: Twitter/Nazionale italiana
Im Bild: Die italienische Frauenfußball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im Sommer 2017. - Foto: Twitter/Nazionale italiana

Die 51 Jahre alte Trainerin löst den 1982er Fußball-Weltmeister Antonio Cabrini ab, der die Squadra Azzurra 5 Jahre lang betreut hatte und mit ihr bei der EM nicht über die Vorrunde hinausgekommen war.

„Ich werde mit derselben Leidenschaft zu Werke gehen, die meine gesamte Karriere als Spielerin und Trainerin gekennzeichnet hat“, sagte Bertolini, die am Mittwoch offiziell ihren Dienst antrat, laut einer Mitteilung des italienischen Fußball-Verbands FIGC.

Die frühere Stürmerin, die als Trainerin 5 Jahre lang mit der ACF Brescia Erfolge feierte, soll Italien zum ersten Mal nach 20 Jahren wieder zu einer Weltmeisterschaft führen. 2019 steht die Frauen-WM in Frankreich an. „Ich bin mir sicher, dass wir das schaffen können“, sagte Bertolini, die am 15. September im WM-Qualifikationsspiel gegen Moldawien in La Spezia erstmals auf der Bank sitzt.

Trainerwechsel auch in Schweden und Schottland

Trainerwechsel nach der EM gab es auch in Schweden und Schottland. Der 57 Jahre alte Peter Gerhardsson stand beim Olympia-Zweiten von Rio bereits länger als Nachfolger von Pia Sundhage (57) fest.

Schottlands schwedische Nationaltrainerin Anna Signeul (56) ist nach 12 Jahren nun für die Frauen-Auswahl aus Finnland verantwortlich. Die Schottinnen werden künftig von Shelley Kerr (47) trainiert.

dpa

stol