Mittwoch, 21. Dezember 2016

Nach Sturz am Haunold: Skicrosserin drohen bleibende Schäden

Anna Holmlund hat sich bei ihrem Trainingssturz in Innichen offenbar noch schwerer verletzt als bisher angenommen.

Anna Holmlund fuhr bisher eine gute Saison. Das Foto zeigt sie Mitte Dezember beim Weltcup in Frankreich. - Foto: GEPA pictures/Matthias Hauer
Anna Holmlund fuhr bisher eine gute Saison. Das Foto zeigt sie Mitte Dezember beim Weltcup in Frankreich. - Foto: GEPA pictures/Matthias Hauer

Bei der schwedischen Weltklasse-Skicrosserin, die seit dem Crash im Bozner Spital im Koma liegt, besteht laut dem Teamarzt ein großes Risiko auf bleibende Schäden. Das Ergebnis nach weiteren Untersuchen sei niederschmetternd, sagte der Arzt der Tageszeitung „Aftonbladet“.

Die 29-jährige Holmlund ist zweifache Gesamtsiegerin im Ski-Cross-Weltcup, 2014 hat die WM-Dritte von 2011 in Sotschi Olympia-Bronze gewonnen. Vergangenen Samstag war die in der Disziplinen-Wertung auf Platz zwei liegende Schwedin im Montafon Weltcup-Fünfte geworden, ehe sie sich beim Training für den aktuellen Bewerb in Innichen schwer am Kopf verletzte.

Bei der Schwedin waren zunächst Hirnblutungen festgestellt worden. Später wurde diagnostiziert, dass ihr Hirn angeschwollen sei. Zudem habe sie massive Gesichtsverletzungen erlitten.

apa/sda

stol