Doch den Sieg beim Turnier in Peking ?berlie? der Serbe seinem spanischen Widersacher nicht. Djokovic stoppte die Hartplatzerfolgsserie von Nadal am Sonntag mit einem glatten 6:3,6:4 und zeigte, dass er sich mit dem Verlust der Nummer eins nicht abfinden will.Mit seinem vierten Triumph in Chinas Hauptstadt tr?stete sich der Serbe ?ber den Verlust der Spitzenposition hinweg und untermauerte seinen vorher ge?u?erten Anspruch, am Saisonende wieder vorne zu sein. Durch den glatten Sieg sorgte er immerhin schon f?r Nadals erste Niederlage auf einem Hartplatz in dieser Saison nach zuvor 26 Erfolgen. ?Er war heute zu gut. Er hat ein tolles Turnier gespielt und den Sieg verdient?, erkl?rte Nadal gewohnt fair.Dennoch wird der 27-J?hrige acht Monate nach seinem Comeback ab Montag zum dritten Mal das Ranking anf?hren und in seine insgesamt 103. Woche als Branchenbester gehen. Er hatte die Spitze der Rangliste zum ersten Mal am 18. August 2008 ?bernommen und dann noch einmal am 7. Juni 2010.?Ich gehe nicht schlafen und denke, dass ich der beste Spieler der Welt bin. Das habe ich nie getan?, versicherte er am Tag vor dem Endspiel gegen Djokovic, der bisher 101 Wochen lang Weltranglisten-Erster war.Gelungene Revanche f?r Niederlage im US-Open-Finale?Rafa verdient es, nach seiner Saison die Nummer eins zu sein. Ich bin gl?cklich, dass ich gut gespielt habe?, sagte Djokovic nach seinem Sieg. Er bewies mit dem 16. Erfolg im 38. Vergleich prompt, dass Nadal auch verlieren kann. Fr?he Breaks in beiden S?tzen brachte er jeweils ins Ziel, nach knapp eineinhalb Stunden war das Match vorbei.Durch die gelungene Revanche f?r die Niederlage im US-Open-Finale vor einem Monat bleibt der 26-j?hrige Belgrader in Peking ungeschlagen und durfte gut 557.000 Dollar Preisgeld mitnehmen. Insgesamt war die Herren-Veranstaltung mit 3,57 Millionen Dollar dotiert.Nadal d?rfte die Niederlage vor dem Jahresendspurt, der mit dem Masters-Turnier in Shanghai gleich weitergeht, eher anspornen. Der Linksh?nder aus Mallorca ist nach zehn Turniersiegen seit Anfang Februar stolz darauf, wie er sich nach seinen langwierigen Knieproblemen zur?ckgek?mpft hat. Die Nummer eins sei letzten Endes ?nur eine Zahl. Gl?cklich macht mich, was ich daf?r getan habe, um wieder dort zu sein.?Im Finale von Tokio besiegte der topgesetzte Argentinier Juan Martin Del Potro den Kanadier Milos Raonic. Der Weltranglisten-Siebente setzte sich mit 7:6(5),7:5 durch und feierte seinen 16. Turniersieg. Raonic verpasste dagegen seinen sechsten Titel.apa/dpa