Die arabische Firmengruppe Royal Emirates Group aus Dubai kaufte den Madrider Vorstadtclub. Der Kaufpreis wurde nach spanischen Presseberichten vom Freitag auf 70 bis 90 Millionen Euro beziffert.„Wir wollen ein Verein der Spitzenklasse hinter Real Madrid und dem FC Barcelona werden“, sagte Clubpräsident Angel Torres nach der Vertragsunterzeichnung in Dubai, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Torres soll wenigstens für die kommenden drei Jahre im Amt bleiben.Der Club wird seinen Namen grundsätzlich behalten, allerdings wird im Wappen und auf den Spielertrikots die Bezeichnung „Team Dubai“ hinzugefügt. Der FC Getafe rangiert in der Primera División auf dem 14. Platz und kämpft gegen den Abstieg. Der Club war 2007 und 2008 spanischer Vizepokalsieger.Zu dem Konsortium aus Dubai gehören 200 Unternehmen aus der Ölwirtschaft, dem Tourismus, dem Bausektor und anderen Bereichen. In Spanien befindet sich bereits der FC Málaga im Besitz arabischer Investoren. Bei Racing Santander übernahm ein indischer Geschäftsmann, der ebenfalls in der Golfregion aktiv ist, die Mehrheit des Aktienkapitals.dpa