Donnerstag, 14. September 2017

Olympia: Italien denkt an Kandidatur für Winterspiele 2026

Italien denkt daran, mit Österreich eine gemeinsame Kandidatur für die Olympischen Winterspieler 2026 einzureichen. Dies berichtete der italienische Sportminister Luca Lotti im Interview mit der Mailänder Wirtschaftszeitung „Sole 24 Ore“ am Donnerstag. Auch Sportstätten in Südtirol werden dabei ins Auge gefasst.

Italien denkt an eine Kandidatur für die olympischen Spiele 2026 zusammen mit Tirol. Auch Bozen käme dabei als Austragungsort in Frage. - Foto: shutterstock
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Italien denkt an eine Kandidatur für die olympischen Spiele 2026 zusammen mit Tirol. Auch Bozen käme dabei als Austragungsort in Frage. - Foto: shutterstock

„Wir arbeiten an diesem Projekt, das wichtige Städte wie Trient, Bozen und Innsbruck einbindet“, berichtete Lotti. Damit will Italien einen weiteren Versuch zur Austragung Olympischer Spiele unternehmen, nachdem die Stadt Rom vor einem Jahr die Kandidatur für die Olympischen Sommerspiele 2024 zurückgezogen hatte.

„Der Verzicht auf die Kandidatur Roms halte ich für einen gravierenden Fehler. Die Politik hat sich mit den Problemen nicht messen wollen, aus Angst, es nicht zu schaffen. Italien hat damit zwei Milliarden Finanzierungen verloren“, sagte Lotti.

apa

stol