Dienstag, 14. Juni 2016

Olympia und Paralympics rücken näher zusammen

52 Tage vor Beginn der Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro haben das Internationale Olympischen Komitee und das Internationale Paralympics Komitee am Dienstag ihre Zusammenarbeit langfristig vertieft.

In Rio de Janeiro finden 2016 die Olympischen und die Paralympischen Spiele statt.
In Rio de Janeiro finden 2016 die Olympischen und die Paralympischen Spiele statt. - Foto: © shutterstock

Durch die bis 2032 laufende Vereinbarung zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und dem Internationalen Paralympics Komitee (IPC) sollen unter anderem die Marke Paralympics stärker in den Blickpunkt gerückt und die finanzielle Stabilität der Paralympics Bewegung sichergestellt werden.

Gleiches Ziel beider Organisationen

„Das IOC und das IPC teilen das gleiche Ziel, die Welt durch den Sport zu einem besseren Ort zu machen, und ich freue mich auf die Zusammenarbeit unserer beiden Organisationen Hand in Hand, um das zu erreichen“, sagte der deutsche IOC-Präsident Thomas Bach nach der Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding. 

IPC-Präsident Sir Philip Craven kündigte an, dass die Vereinbarung in den kommenden Wochen noch in Details ausgearbeitet wird.

„Ich bin hocherfreut, dass sich das IPC und das IOC auf die Prinzipien und die Vision hinter dieser langfristigen Vereinbarung geeinigt haben, das die Paralympische Bewegung in den kommenden Jahren weiter stärken und unterstützen wird“, sagte der Brite.

Seit 2001 gemeinsame Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele

Für die Paralympics in Sydney 2000 hatten beide Sportorganisationen erstmals ihre gemeinsamen Prinzipien herausgestellt und im Jahr darauf vertraglich festgelegt, dass die Bewerbung für Olympischen Spiele auch eine Bewerbung für die anschließenden Paralympics sein muss.

Seit 1988 (Sommer) bzw. 1992 (Albertville) werden für die Paralympics die gleichen Sportanlagen genutzt wie für Olympia.

dpa

stol