Montag, 25. Juli 2016

Olympia: WADA enttäuscht über IOC-Entscheidung zu Russland

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) ist enttäuscht von der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees, trotz Doping-Skandalen eine russische Mannschaft bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro antreten zu lassen.

Der Kampf gegen Doping entzweit die Sportverbände.
Der Kampf gegen Doping entzweit die Sportverbände. - Foto: © APA/EPA

WADA-Chefermittler Richard McLaren hatte bei seiner Untersuchung Beweise für die Verwicklung staatlicher Stellen Russlands in den Sportbetrug gefunden.

„Der McLaren-Report hat zweifellos ein staatlich organisiertes Doping-Programm in Russland bloßgelegt, das ernsthaft die Prinzipien eines sauberen Sports im Rahmen der internationalen Anti-Doping-Regeln untergräbt“, erklärte WADA-Präsident Craig Reedie. „Die WADA ist enttäuscht, dass das IOC nicht den Empfehlungen des WADA-Exekutiv-Komitees gefolgt ist, die einen geradlinigen, starken und abgestimmten Zugang sichergestellt hätten.“

apa/dpa/reuters

stol