Samstag, 13. August 2016

Olympia: Wasser im Schwimmbecken muss ausgetauscht werden

Im olympischen Schwimmbecken muss zum großen Teil das Wasser ausgetauscht werden. In den Becken der Wasserballer und der Turmspringer hatte sich die Farbe von blau in grün verwandelt. Auch die Südtirolerin Tania Cagnotto bestreitet in eben jenem Becken ihre Wettkämpfe.

Links das Becken der Wasserballer, rechts jenes der Turmspringer.
Links das Becken der Wasserballer, rechts jenes der Turmspringer. - Foto: © APA/AFP

Der Sprecher des Organisationskomitees, Mario Andrada, sagte am Samstag in Rio de Janeiro: „Wir haben jetzt beim Wasser einen radikaleren Ansatz gewählt.“ Andrada muss seit Tagen Auskunft zu Qualität und Farbe des olympischen Wassers geben.

Unter anderem war eine Umwälzanlage defekt gewesen, und es waren zu viele Chemikalien zur Wasseraufbereitung ausgelaufen. Die Organisatoren hatten stets betont, dass die Gesundheit der Athleten nicht in Gefahr sei.

Tania Cagnotto ekelt sich vor Becken

Die Südtiroler Olympia-Teilnehmerin und Silbermedaillen-Gewinnerin Tania Cagnotto drüfte froh sein, dass sich die Organisatoren zu diesem Schritt entschlossen haben. In einem Twitter-Eintrag vom 10. August bekundigt die Turmspringerin ihren Ekel vor dem grünen Wasser.

apa/dpa

stol