Sonntag, 07. August 2016

Olympiareif daneben: Google verpasst Seppi ein neues Gesicht

Für Olympia greift Google in die Trickkiste und rüstet sich mit neuen Tools. Als es gilt, ein Foto vom Kalterer Tennis-Profi Andreas Seppi einzubauen, leistet sich der Mega-Konzern einen peinlichen Fehler.

Andreas Seppi - muss man kennen. Muss man nicht, sagt Google.
Andreas Seppi - muss man kennen. Muss man nicht, sagt Google. - Foto: © LaPresse

Wer bei den Olympischen Sommerspielen für Italien an den Start geht, muss doch einfach südländisch aussehen. Das scheinen sich zumindest die Verantwortlichen beim Suchmaschinenriesen Google gedacht zu haben – und haben Andreas Seppi kurzerhand ein neues Gesicht verpasst.

Gibt man dieser Tage „Andreas Seppi“ bei Google ein, springt sogleich eine Box zu den Olympischen Spielen auf. Darin kann man lesen, welche Ergebnisse Seppi bisher bei den Spielen eingefahren hat und wann er zum nächsten Bewerb aufs olympische Tennisfeld muss (zum Beispiel Sonntagabend im Doppel - hier der Bericht dazu).

Praktisch zum einen, höchst irritierend zum anderen: Denn laut Google sieht Andreas Seppi plötzlich ziemlich anders aus. Statt blond und blauäugig präsentiert sich der Kalterer mit deutlich exotischerem Anstrich.

Seppi wer? Google zieht das falsche Foto aus dem Archiv

 

Statt einen Schnappschuss von Seppi hat Google ein Foto von Milos Raonic hervorgekramt. Der spielt zwar auch Tennis, allerdings nicht für Italien, sondern für Kanada. Raonic ist die aktuelle Nummer 7 der ATP-Weltrangliste.

stol

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