Freitag, 16. Oktober 2015

Operation Rio: Alex Schwazer im „Dolomiten“-Interview

Sacco Pastore im Nordosten Roms. Dieser Stadtteil der italienischen Hauptstadt ist seit sechs Monaten der Lebensmittelpunkt von Alex Schwazer.

Alex Schwazer hat derzeit nur einen Traum: Er will zu den Olympischen Spielen nach Rio.
Alex Schwazer hat derzeit nur einen Traum: Er will zu den Olympischen Spielen nach Rio. - Foto: © LaPresse

Auf Straßen und Radwegen trainiert der 50-km-Gehen-Olympiasieger 2008 aus Kalch auf sein Comeback im Mai 2016. In dieser Woche bekam der 30-Jährige trainingsfrei. Bei einem Heimurlaub in Kalch traf ihn die „Dolomiten“ zu einem ausführlichen Gespräch.

„Dolomiten“: Wie geht es Ihnen in Rom?

Alex Schwazer: Gut. Die Zusammenarbeit mit meinem Trainer Sandro Donati begann am 1. April, seitdem bin ich in Rom. Ich war im Sommer einige Tage zu Hause und jetzt wieder für 10 Tage. Ansonsten bin ich immer in Rom. 100 Meter von der Wohnung Donatis entfernt lebe ich in einer Pension, Übernachtung mit Frühstück. Ich lebe in einem ruhigen Viertel, wo mich mittlerweile viele Leute kennen.

„D“: Welche Chancen rechnen Sie sich aus, in Rio 2016 starten zu können?

Schwazer: Vorerst gibt es nur ein Ziel: Den 50-km-Geher-Weltcup im russischen Tscheboksary am 7. Mai 2016. Ich habe nur diesen einen Wettkampf zur Verfügung, um nach Rio zu kommen.

„D“: Wieso tun Sie sich das alles wieder an, nachdem Sie die Karriere nach dem Dopinggeständnis ja für beendet erklärten?

Schwazer: Ich tue es für mich. Und ich tue es für einige Leute, denen ich sehr weh getan, die ich immens enttäuscht habe. Ich will ihnen etwas zurückgeben. Ich verlange keinen Applaus, sollte es nochmals gutgehen.

os/av

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Das gesamte Interview mit Alex Schwazer lesen Sie in der Freitag-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.

stol